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Titelbeschreibung
Anonymus:
Theresiados Libri novem. Lateinische Handschrift auf Papier. Epos über die Taten von Maria Theresia (Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen, Römisch-Deutsche Kaiserin), geschrieben wohl vom unbekannten Verfasser selber. Saubere, sehr gut lesbare Handschrift in lateinischer Kurrent- und Blockschrift - recht schlichte kalligraphische Handschrift. Alle beschriebenen Blätter mit vorgeprägtem, typographischen Rahmen für den Schriftspiegel. Ohne Ort. (um 1746). 2 weisse Blätter, 152 beschriebene Blätter, 4 weisse Blätter. Folio (33,4 x 20,7 cm). Einband etwas berieben, bestoßen und beschabt; hinterer Deckel mit größerem, schwachen Wasserfleck; Kapitale mit kleinen Läsuren (kleine Anplatzungen und Einrisse, winzige Fehlstellen); vorderes Rückengelenk am unteren Kapital ca 5 cm angeplatzt, ca. 4 cm lange Anplatzung bzw. oberflächlicher Einschnitt am oberen Kapital; beide Deckel mit kleiner Bezugsfehlstelle an der Stehkante in der unteren Ecke; vorderes Innengelenk im oberen Drittel teils angeplatzt - der Marmorpapiervorsatz hier mit kleiner Fehlstelle und kleinem Einriss; Vordervorsatz gering wasserrandig; erste Blätter in der unteren Ecke leicht fingerfleckig, ansonsten nur vereinzelt gering fingerfleckig (alles außerhalb des Textes) - insgesamt ein sehr sauberes, breitrandiges Exemplar. Beiliegend: Theresias. Szenen aus dem Österreichischen Erbfolgekrieg 1741-1745. Epos eines unbekannten Lothringers in neun Büchern, lateinisch und deutsch. Als Faksimile-Ausgabe nach dem originalen Widmungsexemplar von 1746 herausgegeben und übersetzt von Heinz Martin Werhahn. Neuss 1995 (ca. 580 S., Lex.-8°, OLeinen) - der Band enthält das Faksimile der vorliegenden Handschrift in der Originalgröße (nur nicht so breitrandig wie das Original), gegenüberliegend die deutsche Übersetzung von Heinz Martin Werhahn und ein kurzes editorisches Nachwort Werhahns. Handschrift (wohl das einzige noch existierende Exemplar des ungedruckten Werkes), die anscheinend um 1746, also noch während des Österreichischen Erbfolgekrieges, dem habsburgischen Hofe in Wien überreicht wurde. Der unbekannte Verfasser scheint ein in Flandern lebender lothringischer Exilant gewesen zu sein. Zu Beginn, nach dem einleitenden Teil, mit 2 Gedichten auf Erzherzog Joseph (1741-1790) - damals noch ein Kleinkind, dem Sohn Maria Theresias und späteren römisch-deutschen Kaiser Joseph II.. Dann folgen ausführliche Schilderungen zum Österreichischen Erbfolgekrieg/Schlesischen Krieg. Besonders hervorgehoben wird die Rolle Karl Alexanders von Lothringen (1712-1780), dem Schwager Maria Theresias - deshalb vermutet Heinz Martin Werhahn, daß nicht Maria Theresia oder ihr Sohn Joseph, sondern Karl von Lothringen der eigentliche Adressat der Handschrift gewesen sein könnte. Die Handschrift wurde 1966 vom Vorbesitzer bei Karl & Faber in München erworben (Auktion 103, Nr. 24).
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