Bartolozzi, Francesco - 1727 Florenz - Lissabon 1815:
Lesender Geistlicher, Halbfigur im Dreiviertelprofil nach rechts. Feder in Braun, auf Velin, rechts unten von fremder Hand mit Bleistift bezeichnet ?Bartolozzi?. 17,3:18 cm. Verso sind die Ränder rundum durch Papierstreifen verstärkt. Bartolozzi nahm für dieses Blatt eine Zeichnung Guercinos (d.i. G. B. Barbieri, 1591 - 1666) als Vorlage. Die Zuordnung an F. Bartolozzi erfolgte durch Sir Denis Mahon, London. Die Albertina in Wien besitzt eine größere Anzahl Zeichnungen von der Hand Bartolozzis, wovon zwei, ebenfalls Einzelköpfe darstellend und mit der Feder gezeichnet, mit unserer Zeichnung unmittelbar zu vergleichen sind. (V. Birke u. J. Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Wien / Köln / Weimar, 1994, Generalverzeichnis Bd.II, Inv. Nrn. 1380 u. 1389).
Bestellnummer: 143-D - Aus Liste: Zeichnungen und Aquarelle - 16./18. Jh. / drawings and watercolours - 16th to 18th cent. - Graphiken
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Bassetti, Marcantonio - 1586 - Verona - 1630:
Vier Darstellungen der Sinne: Der Geschmack; Das Sehen; Der Geruchssinn; Das Gehör. 4 Federzeichnungen in Braun, braun laviert, mit einzelner Federlinie umrandet, unterhalb der Darstellungen jeweils bezeichnet, auf Bütten (Der Geruchssinn mit WZ). 13,1:9,2 cm, 13,6:9,5 cm, 13,3:8,1 cm, 13,2:8,3 cm. Provenienz: Sammlung Giorgio Dalla Bella (geb. 1923), Venedig, Lugt 3774. Literatur: Ugo Ruggeri. Disegni Veneti e Lombardi dal XVI al XVIII secolo. Katalog des Istituto Nazionale per la Grafica Gabinetto dei Disegni e delle Stampe. Rom 1989, S.15 u. 16, Abb. 4-7. Nach einer Ausbildung bei Felice Brusasorci (um 1542-1605) ging Bassetti nach Venedig, wo er sich hauptsächlich durch das Kopieren nach Gemälden von Jacopo Tintoretto (1518-1594) weiterbildete. Anschließend ging er nach Rom und ist dort 1618 urkundlich nachweisbar. Er führte mehrere große Altartafeln aus, auch für die Kirche S. Stefano in seiner Vaterstadt. Nach Verona zurückgekehrt, zählte er dort zu den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit.
Bestellnummer: 204-D - Aus Liste: Zeichnungen und Aquarelle - 16./18. Jh. / drawings and watercolours - 16th to 18th cent. - Graphiken
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Bemmel, Carl Sebastian von - 1743 Bamberg - Nürnberg 1796:
Landschaft mit Bäumen und Büschen, Gebäuden, Kirchturm und Bauernfamilie. Gouache auf Pergament, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, unten signiert ?C.S. v. Bemel?. 17,4:22,5 cm. - Verso entlang der Ränder alte Verklebung, winzige Bereibung der Tuschlinie im Unterrand, kleine Farbabplatzung. Zur dritten Generation der Nürnberger Malerfamilie Bemmel gehörend - sein Vater Johann Christoph von Bemmel (1717 Nürnberg - Bamberg 1788) war nach Bamberg übergesiedelt - wurde Carl Sebastian von Bemmel 1766 Bürger in Nürnberg. Er ?verfertigte dort nach der Manier seiner Vorfahren und Vettern viele gute und schöne Landschaften?. Besonders in England fanden seine Deckfarbenaquarelle Käufer und tauchen dort auch heute noch gelegentlich im Handel auf. Vergleichsliteratur: K. Garas, Deutsche und österreichische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts. Budapest, 1980, Nr. 33 mit Farbabbildung. Kleine Malereien auf Pergament wie die hier vorliegende, die einen Übergang von der Zeichnung zur Malerei bilden, waren auch für weniger gut gestellte Sammler erschwinglich und trugen in erheblichem Maße zur Verbreitung und Popularität des deutschen Landschaftsbildes bei.
Bestellnummer: 178-D - Aus Liste: Zeichnungen und Aquarelle - 16./18. Jh. / drawings and watercolours - 16th to 18th cent. - Graphiken
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Bemmel, Carl Sebastian von - 1743 Bamberg - Nürnberg 1796:
Stürmische Gewitterlandschaft mit einem Reiter und seinem Hund. Gouache auf festem Velin. 17:22,1 cm.- Mit Farbabplatzungen im linken und oberen Rand, sonst sehr schön. Zur dritten Generation der Nürnberger Malerfamilie Bemmel gehörend - sein Vater Johann Christoph von Bemmel (1717 Nürnberg - Bamberg 1788) war nach Bamberg übergesiedelt - wurde Carl Sebastian von Bemmel 1766 Bürger in Nürnberg. Er ?verfertigte dort nach der Manier seiner Vorfahren und Vettern viele gute und schöne Landschaften?. Besonders in England fanden seine Deckfarbenaquarelle Käufer und tauchen dort auch heute noch gelegentlich im Handel auf. Vergleichsliteratur: K. Garas, Deutsche und österreichische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts. Budapest, 1980, Nr. 33 mit Farbabbildung. Kleine Malereien wie die hier vorliegende, die einen Übergang von der Zeichnung zur Malerei bilden, waren auch für weniger gut gestellte Sammler erschwinglich und trugen in erheblichem Maße zur Verbreitung und Popularität des deutschen Landschaftsbildes bei.
Bestellnummer: 179-D - Aus Liste: Zeichnungen und Aquarelle - 16./18. Jh. / drawings and watercolours - 16th to 18th cent. - Graphiken
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Bloemen, Jan Frans van - 1662 Antwerpen - Rom 1749, Umkreis:
Blick auf den Tempel der Sibylle in Tivoli. Pinsel in Graubraun, über wenig Skizze in schwarzer Kreide, auf festem strukturiertem Bütten. 28:37 cm.Verso: Kleine Skizze von zwei Ziegen. Bleistift. - Mit Braunfleck in der oberen Bildhälfte sowie Löchlein restauriert. Provenienz: Sammlung T. Cottrell-Dormer, Rousham House, versteigert in London, Sothebys 1979. Vergleichsliteratur: W. Bernt, Die niederländischen Zeichner des 17. Jahrhunderts. München, Bruckmann 1957, Bd. I, Nr. 79 mit Abb.).; A. Zwollo, Hollandse en Vlaamse veduteschilders te Rome 1675-1725. Assen, 1973, Abb. 34, 43 a und 43 b. Der flämische Maler, Zeichner und Radierer folgte nach einer Lehrzeit in Antwerpen bei A. Goubau (1616-1698), seinem Bruder Pieter (1657-1720) nach Rom. Hier malte und zeichnete er Landschaften im Stile von Claude Lorrain (1600-1682) und G. Dughet (gen. Gaspard Poussin, 1615-1675). In seinen bildmäßigen Blättern benutzt er die allgemeingültige weiträumige Komposition; im Hintergrund tauchen bekannte römische Bauwerke, Phantasiekastelle oder Pyramiden auf. Eine großzügige Zeichnung des Baumschlags, wie auch bei dem hier vorliegenden Blatt zu erkennen, ist typisch.
Bestellnummer: 022-D - Aus Liste: Zeichnungen und Aquarelle - 16./18. Jh. / drawings and watercolours - 16th to 18th cent. - Graphiken
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